Beruf

Ich absolvierte die klassische „nicht-wissen-was-tun-Karriere“ bis meine Eltern ein Machtwort sprachen und ich eine kaufmännisch Lehre machen musste. Im Nachhinein betrachtet: „es gibt Schlimmeres!“, damals: „es war schlimm!“.
Kaum war ich damit fertig, spielte der Zufall Regie, und ich bekam das Angebot in der Werbeabteilung eines schwedischen Stahlkonzerns zu arbeiten. Ich war glücklich dem langweiligen Aktenalltag entflohen zu sein.

Im Jahr 1984 begann ich den Universitätslehrgangs für Werbung und Verkauf an der WU Wien. Zwei Jahre lernte ich alles über Marketing, Werbepsychologie, Statistik, Volkswirtschaft und vieles mehr. Ebenfalls 1984 machten die Schweden gerade in Stahlkrise und die österreichische Filiale wurde um über 100 Mitarbeiter reduziert. Leider war auch ich unter den 100. Mitten im Abschluss zum Unilehrgang musste ich mich im Jahr 1985 um einen neuen Job bemühen.

Schließlich landete ich in der Werbeabteilung einer österreichischen Schlüsselfirma, bei der die Firmenleitung aus einem greisen Kommerzialrat und seinem aufmümpfigen Schwiegersohn bestand. Wöchentliche Schreiduelle im Stiegenhaus lockerten das Betriebsklima auf, und in den Tagen dazwischen flippte unsere direkte Vorgesetzte aus. Obwohl das die schlimmste Arbeitgeber-Erfahrung war, die ich bis dato gemacht habe, bin ich froh und dankbar dort gewesen zu sein.
Wie heißt es so schön: „kein Nachteil ohne Vorteil“. Ich lernte in dieser Zeit, das war exakt im Jahr 1987, mit dem PC zu arbeiten.

Meine neuen Fähigkeiten veranlassten mich, die Firma zu wechseln – und Glück wie ich hatte, waren diese Fähigkeiten gerade zu dieser Zeit sehr gefragt und ich konnte wählen. Innerhalb kürzester Zeit (1989) hatte ich einen neuen und besseren Job.
Meine PC-Kenntnisse konnte ich in den folgenden Jahren immer mehr ausbauen.
Microsoft Word, -Excel, -PowerPoint, Adobe InDesign, -Photoshop, -Illustrator, -Acrobat sind meine tägliche Arbeit, zuletzt ergänzt durch Adobe Dreamweaver. Immer wieder versuche ich mein Wissen zu erweitern und die Anwendung zu perfektionieren.
Seit dem Jahr 1999 arbeite ich neben meiner Angestelltentätigkeit auch als Freelancer bei verschiedenen Projekten.

Ab 1. Jänner 2011 ist meine Angestelltentätigkeit beendet und ich bin in die Pension eingetreten. Meine Tätigkeit als Freelancer wird im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten jedoch weiter gehen. Nun hab ich genügend Zeit mich meinen zahlreichen anderen Interessen voll zu widmen - und auf das freue ich mich ganz besonders.