Ostseeküste 2008

Lubmin

LubminDas Seebad Lubmin liegt in Mecklenburg-Vorpommern, direkt zwischen den beiden Ostseeinseln Rügen und Usedom, am Greifswalder Bodden.

Der Ort ist dicht mit Kiefern bewaldet, die bis an den Strand heranreichen. Der Strand ist lang, steinlos und breit.

Lubmin wurde im 13. Jahrhundert von Bauern gegründet. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1271. Nach dem 30-jährigen Krieg kam Lubmin, wie Pommern auch, unter schwedische Herrschaft. Einige Volksbräuche, die sich bis heute erhalten haben, erinnern an diese Zugehörigkeit.
Im Ergebnis der Befreiungskriege gegen Napoleon kam Lubmin nach den Beschlüssen des Wiener Kongresses 1815 zu Preußen. Lubmin war zu dieser Zeit ein Bauern- und Fischerdorf.
In der Mitte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in Lubmin der Badetourismus. 1886 wurde Lubmin auch offiziell ein Seebad.

Das Anfang der 70-iger Jahre des vorigen Jahrhunderts errichtete Kernkraftwerk „Bruno Leuschner“ in der Lubminer Heide wurde 1990 stillgelegt und rückgebaut. Heute bemüht man sich diesen ehemaligen Industriestandort zu revitalisieren.

Lubmin ist heute ein modernes Seebad mit einer gut entwickelten Infrastruktur.


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